R Ä I E T L I E D ================= 1. Juhee, mir sind vom Räiet, do simmer gäärn dihaa! Di aane woned dobe, di andre unne draa. Mir hönd e raui Schale und doch en guete Chäärn, und söttis naame fähle, so hälfed alli gäärn: [: 1.-4. Öb ab em obere, oder vom undere: mir sind doch alles Räietchind, wil alli mittenand von ere bsundere und ganz vergnüegte Rasse sind! 2. Mir hönd en herte Bode und au en Huufe Schtöö, und doch isch üüsi Hommet ganz häimelig und schöö. Mir fanged früe am Morge es Tagwärch fröhlich aa, vom Chlinschte bis zum Grööschte, bi üüs mönd alli draa! [: 3. Juhee, mir sind vom Räiet, und möchteds immer sii, hockt i der Schtadt de Näbel, so hämmir Sunneschii. Me luegt in Hegau usse und wiit is Züripiet, und s Härz tuet sich erfreue, wäme d Schwiizerbärge gsiet. [: 4. Drum wämmir alli zäme zo üüsem Räiet schtoh. S ischt üüsi Hommetäärde, und die macht schtarch und froh. Vier Döörffli und oo Völkli, e chliini, schtilli Wält. Giits ächt no öppis Schööners underm wiite Himelszält? [: © Otto Uehlinger